Herzflüstereien – Daniela Hofbauer

Ein Tag auf der Finca

13.02.2022 – Gran Canaria – Santa Lucía de Tirajana
Es ist noch dämmrig draußen. Den Rolladen lasse ich immer einen Spalt breit offen, damit ich mich besser orientieren kann, wenn ich aufwache. In einem komplett dunklen Zimmer zu schlafen, finde ich unheimlich. Es ist ein Gefühl, wie ohne Zeit und Raum zu sein.

Die Sache mit der Jugendherberge und der Energie

5.2.2022 – Gran Canaria – Tag 7 Vorsätze sind doch in Wahrheit dazu da, um sie zu brechen oder? Jeden Tag einen Blog zu schreiben war der Plan. Aber ich hatte die letzten Tag am Abend einfach genug vom Laptop. Ich bin ja hier nicht wirklich im Urlaub, sondern arbeite auch am Rechner. Und so… Die Sache mit der Jugendherberge und der Energie weiterlesen

Der Nebel lichtet sich

Noch nicht im Außen, dafür aber in meinem Kopf. Ich beobachte gerade sehr fasziniert, wie meine Energie sich ständig verändert. Heute ist es bedeckt und heute Nachmittag gab es sogar leichten Regen.
Wie ich mehr und mehr hier ankomme. Ich fühle mich zunehmend präsenter und wacher. Wohlbefinden macht sich wieder breit. Meine körperlichen Zipperlein lassen nach. So mega spannend, wie der Körper die Seele spiegelt.

Die Reise zu mir selbst

In zwei Wochen werde ich wieder woanders sein. Und solange werde ich hier jeden Tag nutzen, um mich zuhause zu fühlen. Nein, nicht an diesem Ort, sondern in mir selbst. Vielleicht ist ja das der tiefere Sinn dieser Reise. Wer weiß!

Es geht nie um das, was um uns herum passiert

Noch immer liegt ein diffuser Schleier über der Insel. Ein Sandsturm aus der Sahara hüllt seit 2 Wochen die Kanaren in Nebel.
Es ist eine seltsame Stimmung, die mich bereits gestern bei meiner Ankunft am Flughafen erwartet hat. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Es fühlt sich an wie in einer Zwischenwelt, in der man zwar wach ist, aber die Augen einfach noch nicht aufmachen möchte.

Über den Wolken

Hier sitze ich nun und blicke auf die Erde hinab.
Die kantige Landschaft und die Wolken darüber ziehen unter mir vorbei.
Zeitlos schwebend in ein neues Land hinein. Das Festland verschwindet langsam in der Ferne. Tiefblaues Meer breitet sich vor mir aus wie ein riesiger Teppich, der mich in der Unendlichkeit willkommen heißt.